Häufige Fragen Rehasport / Funktionstraining


Kann man bei Ihnen auch als „Nicht-Patient“ trainieren?

Prinzipiell ja. Wir müssen allerdings vor dem ersten Training eine „Verordnung 56“ von Ihrem Arzt vorliegen haben. Damit bestätigt der Arzt, dass die Therapie für Sie sinnvoll ist.  

Welcher Arzt darf eine „Verordnung 56“ ausstellen?

Jeder Arzt darf diese Verordnung ausstellen: Allgemeinmediziner, Internist, Orthopäde, Neurologe, Neurochirurg, Chirurg, Rheumatologe, Diabetologe, Homöopath usw.

Muss ich, wenn ich eine genehmigte Verordnung habe, etwas zuzahlen?

Nein. Sobald die Verordnung von Ihrer Krankenkasse genehmigt ist erfolgt die Therapie vollkommen kostenlos. Zusatzbeiträge dürfen rechtlich nicht erhoben werden. 

Was ist der Unterschied zwischen Rehabilitationssport und Funktionstraining?

Rehabilitationssport gibt es bei Wirbelsäulen- und Lungenerkrankungen sowie in der Krebsnachsorge und bei Diabetes. Der Trainingsinhalt ist diagnoseabhängig. Eine Rehasporttrainingseinheit dauert 60 Minuten. Es werden 50 Einheiten in 1,5 Jahren oder 120 Einheiten in 3 Jahren verordnet.

Funktionstraining wird in Trocken- und Wassergymnastik unterteilt. Es soll die Leistungsfähigkeit und die Belastungsverträglichkeit des Bewegungsapparates verbessern.

Eine Funktionstrainingseinheit Trockengymnastik dauert 30 Minuten, vorgeschriebene Dauer für Wassergymnastik sind 15 Minuten, wir machen 25 Minuten. Die Verordnung wird auf 1x bzw. 2x pro Woche und für 1 bzw. 2 Jahre ausgestellt.

Sowohl Rehabilitationssport als auch Funktionstraining ist Gruppengymnastik, in festen Gruppen, zu festen Zeiten.

Der Arzt muss eine „Verordnung 56“ ausfüllen, die in den meisten Fällen von Ihrer Krankenkasse genehmigt wird.

Darf ich an den Geräten trainieren, wenn ich eine
Reha-/Funktionstrainingsverordnung habe, auf der Gerätetraining steht?

Nein. Diese Verordnung ist immer für Gruppengymnastik, nicht für die medizinische Trainingstherapie an Geräten.

Wie lange darf ich zwischendurch fehlen?

Beim Funktionstraining müssen wir Ihre Verordnung nach 6 Wochen andauernder Fehlzeit abrechnen, beim Rehabilitationssport nach 3 Monaten. Wenn die Fehlzeiten durch schwere Erkrankungen, Rehaaufenthalte oder Operationen bedingt sind, können Sie versuchen, die Fehlzeiten von Ihrer Krankenkasse nachgenehmigen zu lassen. Dazu müssen Sie eine Kopie Ihrer Verordnung (erhalten Sie bei uns) und ein ärztliches Attest bei der Krankenkasse einreichen.   

Kann ich meine Fehlzeiten nachholen?

Nein. Die Verordnungen sind klar definiert. Der Zeitraum bzw. die Gesamttrainingsanzahl sowie die wöchentliche Trainingsanzahl sind bindend. Das heißt, eine Fehlzeit kann weder im Anschluss an die Verordnung angehängt werden, noch kann man seine Fehlzeit durch die Erhöhung der wöchentlichen Trainingseinheiten nachholen.