Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg startet Patientenseminare speziell für Adipositas-Patienten

Rotenburg, 29. März 2019 – Sie zählt längst zu den weltweit verbreiteten Krankheitsbildern: Die Adipositas, also das krankhafte Übergewicht. Um betroffene Patienten zu schulen und auf einen möglichen Eingriff vorzubereiten, bietet das Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg in seinem Adipositaszentrum ab sofort spezielle Patientenseminare an.

Dr. med. Daniel Matz, Leiter der Adipositaschirurgie und Leitender Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, erläutert die aktuelle Entwicklung: „Im Jahr 2016 litten weltweit bereits 700 Millionen Menschen an dieser Erkrankung. Tendenz weiter steigend. Für das Jahr 2025 werden eine Milliarde Erkrankte erwartet.“ Ab einem Body-Maß-Index (BMI) von 30 und höher ist die Rede von einer Adipositaserkrankung. Der BMI lässt sich laut folgender Formel errechnen: BMI = Körpergewicht : (Körpergröße)². Aktuell ist wissenschaftlich gut belegt, dass in schweren Fällen der Adipositas in der Regel nur noch eine Operation helfen kann, um das Gewicht zu senken. Starkes Übergewicht kann zudem zahlreiche Begleiterkrankungen nach sich ziehen wie unter anderem Diabetes mellitus Typ II, Bluthochdruck, Gelenkschmerzen oder das sogenannte Schlafapnoesyndrom, bei dem es zu gefährlich langen Atempausen beim Schlafen kommt. Diese können durch eine angemessene Behandlung nachhaltig verbessert werden, so dass die Lebensqualität der Patienten deutlich gesteigert werden kann.

Das Team der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie kann auf eine fast 20-jährige Erfahrung im Bereich der Adipositaschirurgie zurückblicken. Bereits 1999 wurden im Diakonieklinikum die ersten verstellbaren Magenbänder zur Behandlung der Adipositas operativ eingepflanzt. Dieses Verfahren haben heute moderne Eingriffe weitgehend abgelöst: die Magenverkleinerung (Schlauchmagenbildung) und Magenbypassverfahren wie der klassische Magenbypass und der neuere Omega- oder Minibypass. Alle Verfahren werden in der Regel minimalinvasiv, also mit nur kleinen Schnitten an der Bauchwand operiert und sind somit deutlich schonender für die Patienten.
„Da es sich bei der Adipositas um ein sehr komplexes Krankheitsbild handelt, ist es aber allein mit einer Operation nicht getan“, betont Dr. Matz. Der Vorbereitung und Schulung der Patienten auf einen solchen Eingriff kommt eine besondere Bedeutung zu genauso wie die lebenslange Nachsorge. Um dies gewährleisten zu können, hat Sonja Menke, Gesundheits- und Krankenpflegerin, die Weiterbildung zur Fachkoordinatorin für Adipositas- und metabolische, also den Stoffwechsel betreffende Erkrankungen, absolviert. Zu ihren Aufgaben gehört beispielsweise die Koordination der Patientenseminare für Betroffene. Angesprochen sind ausschließlich Patienten, die einen BMI von mehr als 35 haben. Die etwa einstündigen, monatlich angebotenen Seminare klären die Betroffenen in kleinen Gruppen über das Krankheitsbild der Adipositas auf und informieren über die weiteren notwendigen Behandlungsschritte. Der erste Termin ist für Mittwoch, 24. April, geplant.

Weitere Informationen und Details zu den Teilnahmebedingungen sowie zur Anmeldung gibt es direkt beim Adipositaszentrum des Diakonieklinikums unter T (04261) 77 – 35 82 (donnerstags und freitags zwischen 8.30 Uhr und 10.00 Uhr) und adipositasthis is not part of the email@ NOSPAMdiako-online.de sowie unter www.diako-online.de.

Bildmaterial steht hier zum Download bereit.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.diako-online.de

Das AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG gemeinnützige GmbH ist das größte konfessionelle Krankenhaus in Niedersachsen und akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg. Als Maximalversorger mit rund 185.000 Patientenkontakten im Jahr bietet es nahezu das gesamte Spektrum moderner Krankenhausmedizin. Die fortschrittliche Hochleistungsmedizin und die professionelle Pflege mit ihren christlichen Wurzeln zeichnen das Haus aus. Das Diakonieklinikum ist zertifiziertes „Überregionales Traumazentrum“ zur Behandlung von Schwerverletzten, zertifiziertes Endoprothetik- und Gefäßzentrum sowie Epilepsiezentrum und Medizinisches Zentrum für Erwachsene mit Behinderung. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Onkologie. Das Brustkrebszentrum sowie das Viszeralonkologische Zentrum und Darmkrebszentrum sind von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Zum Diakonieklinikum gehören außerdem Senioreneinrichtungen, Ausbildungsstätten, ein Reha-Zentrum und verschiedene Dienstleistungsbetriebe. Insgesamt arbeiten hier rund 2.500 Menschen.

Seit 2012 hält die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft mit 60 Prozent die Mehrheit der Gesellschafteranteile; der Ev.-luth. Diakonissen-Mutterhaus Rotenburg e.V. hält 40 Prozent.

Die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft wurde 2002 in Frankfurt am Main von christlichen Unternehmen gegründet, um vorwiegend christliche Gesundheitseinrichtungen in einer anspruchsvollen Wirtschafts- und Wett-bewerbssituation zu stärken.

Zu AGAPLESION gehören bundesweit mehr als 100 Einrichtungen, darunter 23 Krankenhausstandorte mit über 6.300 Betten, 35 Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit über 3.000 Pflegeplätzen und zusätzlich 800 Betreuten Wohnungen, vier Hospize, 34 Medizinische Versorgungszentren, 15 Ambulante Pflegedienste und eine Fortbildungsakademie. Darüber hinaus bildet AGAPLESION an 19 Standorten im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege aus. Mehr als 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für eine patientenorientierte Medizin und Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Pro Jahr werden über eine Million Patienten versorgt. Die Umsatzerlöse aller Einrichtungen inklusive der Beteiligungen betragen über 1,2 Milliarden Euro.

Die alleinigen Aktionäre der AGAPLESION gAG sind verschiedene traditionsreiche Diakoniewerke und Kirchen. Auch durch diese Aktionäre ist die AGAPLESION gAG fest in der Diakonie verwurzelt und setzt das Wohl ihrer Patienten, Bewohner und Mitarbeitenden als Maßstab für ihr Handeln.

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