05. Februar 2026
Fünf Wochen vor dem errechneten Termin erblickten Charlotte und Paul per Kaiserschnitt am Silvestertag das Licht der Welt. Charlotte wog bei der Geburt 2.280 Gramm, ihr Zwillingsbruder Paul 2.150 Gramm. Mit ihrer Geburt bescherten sie dem gesamten geburtshilflichen Team einen emotionalen und freudigen Jahresabschluss. Für das Geburtshilfe-Team um Chefärztin Dr. Karen Wimmer-Freys startete das neue Jahr ebenso außergewöhnlich. In der zweiten Januarwoche durften sie die erste Zwillingsgeburt des Jahres begleiten. Die beiden Töchter der Familie Cetin kamen ebenfalls etwa fünf Wochen zu früh zur Welt. Besonders bedeutend war dabei der Geburtsverlauf: Das erste Kind wurde aus Beckenendlage geboren, das zweite folgte als Schädellage in vollständig intakter Fruchtblase. Diese seltene und besonders geschützte Geburtsform ist sowohl für die Kinder als auch für das betreuende Team ein eindrucksvolles und unvergessliches Erlebnis. Die intakte Fruchtblase bei der Geburt wird auch Glückshaube genannt.
Zudem bleibt der Neujahrstag dem Team in Erinnerung: Das Neujahrsbaby wurde in den frühen Morgenstunden des 1. Januars geboren. Insgesamt kamen an diesem Tag sechs Kinder im Rotenburger Krankenhaus zur Welt.
Mareen Kristin Michaelis und Dr. Karen Wimmer-Freys blicken mit Freude auf das gesamte Geburtsjahr 2025 zurück: „Trotz eines bundesweiten Rückgangs der Geburtenzahlen konnte die Geburtshilfe unseres Hauses im Jahr 2025 eine erfreuliche Entwicklung verzeichnen.“ Insgesamt begleitete das Team 1.193 Geburten, darunter 23 Zwillingsgeburten. Besonders hervorzuheben ist dabei die hohe fachliche Expertise: 20 dieser 23 Zwillingsgeburten erfolgten auf vaginalem Weg. Darüber hinaus wurden 34 Kinder erfolgreich aus Beckenendlage vaginal geboren. „Diese Zahlen stehen für medizinische Exzellenz, große Erfahrung und vor allem für den starken Zusammenhalt aller beteiligten Berufsgruppen“, erklärt Michaelis. „Sie erfüllen das gesamte Team mit großem Stolz und tiefer Dankbarkeit – für das Vertrauen der werdenden Eltern ebenso wie für die enge und wertvolle Zusammenarbeit mit niedergelassenen Fachärzten und Hebammen.“ In diesem Zusammenhang richtet die Krankenhausleitung ihren besonderen Dank an alle Mitarbeitenden der Geburtshilfe: „Ihr seid da, wenn neues Leben beginnt – als Menschen, als hochqualifizierte Profis und Experten, als Team und jede und jeder Einzelne. Ihr seid Teil unseres Hauses und tragt maßgeblich dazu bei, dass Familien in unserem Landkreis spüren: Willkommen im Leben.“
Das AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG gemeinnützige GmbH ist das größte konfessionelle Krankenhaus in Niedersachsen und akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg. Als Maximalversorger mit rund 215.000 Patientenkontakten im Jahr bietet es nahezu das gesamte Spektrum moderner Krankenhausmedizin. Die fortschrittliche Hochleistungsmedizin und die professionelle Pflege mit ihren christlichen Wurzeln zeichnen das Haus aus. Das Diakonieklinikum ist zertifiziertes „Überregionales Traumazentrum“ zur Behandlung von Schwerverletzten, zertifiziertes Endoprothetik- und Gefäßzentrum sowie Epilepsiezentrum und Medizinisches Zentrum für Erwachsene mit Behinderung. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Onkologie. Das Brustkrebszentrum sowie das Viszeralonkologische Zentrum mit der Ausrichtung Darmkrebszentrum und Magenkrebszentrum sind von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Die Chest Pain Unit ist von der deutschen Gesellschaft für Kardiologie zertifizierter Bestandteil der Klinik für Kardiologie. Zum Diakonieklinikum gehören ein Reha-Zentrum und verschiedene Dienstleistungsbetriebe. Insgesamt arbeiten hier rund 2.500 Menschen. Das Rotenburger Krankenhaus bildet in unterschiedlichen Berufsbildern aus, z.B. Pflegefachkräfte in der vom Haus mitgetragenen „Berufsbildende Schulen der Diakonie Rotenburg gGmbH“. Eine Vielzahl sozialer Projekte charakterisieren das Diakonieklinikum ebenfalls: Klinikclowns, die Versorgung von Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten und der Sozialfonds.
Seit 2012 hält die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft mit 60 Prozent die Mehrheit der Gesellschafteranteile; der Ev.-luth. Diakonissen-Mutterhaus Rotenburg e.V. hält 40 Prozent.
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Die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft wurde 2002 in Frankfurt am Main von christlichen Unternehmen gegründet, um vorwiegend christliche Gesundheits-einrichtungen in einer anspruchsvollen Wirtschafts- und Wettbewerbssituation zu stärken.
Zu AGAPLESION gehören bundesweit mehr als 100 Einrichtungen, darunter 20 Krankenhausstandorte mit 6.049 Betten, 41 Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit 3.668 Pflegeplätzen, sieben Hospize, 32 Medizinische Versorgungszentren, sieben Ambulante Pflegedienste und eine Fortbildungsakademie sowie 14 Pflegeschulen.
AGAPLESION bietet vielseitige Ausbildungsmöglichkeiten in medizinischen, pflegerischen und administrativen Bereichen. Zudem bietet AGAPLESION als praktischer Träger überall Ausbildungen als Pflegefachperson und an einigen Standorten auch das Duale Pflegestudium an.
22.000 Mitarbeiter:innen sorgen für ganzheitliche Medizin und Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Pro Jahr werden rund eine Million Patientinnen und Patienten versorgt. Die Umsatzerlöse aller Einrichtungen inklusive der Beteiligungen betragen 1,9 Milliarden Euro.
Die alleinigen Aktionäre der AGAPLESION gAG sind verschiedene traditionsreiche Diakoniewerke und Kirchen. Auch durch diese Aktionäre ist die AGAPLESION gAG fest in der Diakonie verwurzelt und setzt das Wohl ihrer Patientinnen und Patienten, Bewohner:innen sowie Mitarbeiter:innen als Maßstab für ihr Handeln.
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